Die Internationale Tai Chi Chuan Association

Groß-Meister K.H. Chu (Shanghai / Sardinien) repräsentiert die ITCCA in Europa.

Gegenwärtig werden Tai Chi Chuan und Qi Gong besonders im Zusammenhang mit Gesundheits- bildung oder Wellness-Ansätzen in Verbindung gebracht. In einer Zeit der quasi inflationären Angebote von Tai Chi Chuan udn Qi Gong, ist es von besonderer Bedeutung, Lehrerinnen und Lehrer zu finden, die in einer Tradition verwurzelt sind.

Es ist wichtig Wurzeln zu haben für das was man tut. Insbesondere die inneren und vertiefenden Prinzipien des Tai Chi Chuan waren geschichtlich betrachtet sogenannte Familiengeheimnisse, deren kompletter Erfahrungs- und Erkenntnisumfang fast ausschließlich innerhalb des Familienverbandes übermittelt wurde.

Im Rahmen der ITCCA wird der authentische Yang-Stil, also das vollständige Übungssystem mit allen Vertiefungsstufen der Yang-Familie, gepflegt und weitergetragen.

Zur Beziehung zwischen Meister und Schüler

Im Zusammenhang mit fernöstlichen Kampfkünsten erhält der Begriff "Meister" oft etwas Glorifizierendes oder Mystisches, obwohl uns dieser Begriff alles andere als fremd sein sollte. Gerade im Handwerk sprechen wir von Meister und Geselle oder in der Musikausbildung von Meisterklassen.

"Ein Meister ist jemand, der mit etwas eher begonnen hat."

Diese Beschreibung gefällt mir am besten, da sie einen gelassenen pädagogischen Bezug zwischen Lehrenden und Lernenden signalisiert und die Konzentration auf einen bestimmten Inhalt lenkt.

In diesem Sinne ist die Wahl des Meisters oder Lehrers für den Suchenden wohl eine der wichtigsten Aufgaben. Andererseits: Auch ein Konditormeister wird die Rezeptur ("die Geheimnisse") seiner besten Torten oder Pralinen kaum ungeprüft an jeden seiner Gesellen weiter geben.

K.H. Chu und A. Heyden sind in ihrem Wirken der Traditionslinie der Yang-Familie verpflichtet, gleichwohl verstehen sie es in der Vermittlungssituation auf unsere "westlichen" Bedürfnisse sehr einfühlsam einzugehen und die individuelle Entwicklung zu fördern.